Integrationsgesellschaft Westeifel Werke

Integrationsgesellschaft

Die WfbM darf als Einrichtung der beruflichen Rehabilitation keine Einbahnstraße im Arbeitsleben der Menschen mit Handicap sein. Sie hat nach § 136 Abs. 1 SGB IX und § 4 der Werkstättenverordnung (WVO) den gesetzlichen Auftrag, den Übergang von zu betreuenden Menschen auf den allgemeinen Arbeitsmarkt durch entsprechende Maßnahmen zu fördern.

Da es für viele Menschen mit Behinderung schwer ist, auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt eine Beschäftigung zu finden, haben sich als Ausnahme sog. rechtlich und betriebswirtschaftlich unabhängige Integrationsbetriebe nach § 132 ff SGB IX gebildet. Diese stellen in der freien Wirtschaft eine Ausnahme dar: Sie stehen als Anbieter von Produkten und Dienstleistungen zwar im Wettbewerb zu anderen Unternehmen, beschäftigen aber 25 bis 50 Prozent zu betreuende Mitarbeiter, die hier speziell gefördert und weitergebildet werden.
Aus diesem Grund bieten wir seit 2007 mit unserer Tochterfirma mit Namen „WEW gemeinnützige Integrationsgesellschaft mbH“ einen neuen Baustein in einer Kette integrativer Maßnahmen an.

Neben dem schon bestehenden internen Integrationsmanagement in unseren WfbM haben wir eine eigene Firma gegründet, die als Bindeglied zwischen der Werkstatt für Menschen mit Behinderung und dem allgemeinen Arbeitsmarkt dient.

Unternehmensziel ist dabei auch die Beschäftigung von Mitarbeitern mit Schwerbehinderung und ihnen gleichgestellten Menschen mit Behinderung im Sinne des § 2 Abs. 1 und 3 SGB IX auf tariflicher Basis.
Dabei haben Integrationsprojekte den Auftrag, Menschen mit Schwerbehinderung sowohl an Unternehmen in der freien Wirtschaft zu vermitteln als auch sie selbst zu beschäftigen.
Außerdem legen wir großen Wert auf die enge Anbindung an die regionale Industrie und arbeiten mit zum Teil langjährigen, namhaften Partnern in der Großregion zusammen, für die wir teilweise auch im Rahmen der Lohnfertigung tätig sind.

Einige Beispiele der Beschäftigungen, denen unsere zu betreuenden Mitarbeiter in regional ansässigen Partnerunternehmen nachgehen:

  • Betreiben einer Empfangszentrale eines großen Automobilzulieferers
  • Kontrolle von Schrauben und Dichtungsringen für einen namhaften Hersteller von Verschlussschrauben sowie Dreh- und Kaltfließpressteilen
  • Betreiben einer Kastenwaschanlage bei einem großen Getränkehersteller