Hoch hinaus im Pfälzer Wald: Teilnehmer der Westeifel Werke besteigen Dahner Felswand

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Vor der wunderschönen Kulisse des Pfälzer Walds findet sich die Kletter-Truppe ein. Hintere Reihe; v. l. n. r.: Harald Weber, Christian Ballmann, Heike Wagener und Silke Ludes. Vordere Reihe; v. l. n. r.: Harald Hansen, Daniel Thomas, Alexander Bauer und Beatrix Humble. Foto: Westeifel Werke.

 

Gerolstein, 25. September 2019. Mit insgesamt sechs zu betreuenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sind die Westeifel Werke zur Klettertour in die Pfalz aufgebrochen. Dort haben sie das Dahner Felsenland erkundet und den Dahner Kumbtfelsen bestiegen.

Silke Ludes, Daniel Thomas und Alex Bauer arbeiten im Zweigwerk Weinsheim. Harald Weber, Heike Wagener und Christian Ballmann dagegen am Standort Gerolstein.

Klettererfahrung konnten sie schon mehrfach sammeln, so zum Beispiel im Bereich der Gerolsteiner Dolomiten. Aber auch in den Sporthallen der Westeifel Werke und EuWeCo, die eigene Kletterwände mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden besitzen. Dass das gemeinsame Klettern schon Tradition in der Werkstatt für Menschen mit Handicap hat, zeigt sich auch im jährlichen Kletterturnier im KandiTurm in Andernach. Dieser hat im Mai 2019 zum elften Mal stattgefunden.

Um auch mal über den Tellerrand hinauszuschauen, haben die Kletterbegeisterten unter Betreuung von Beatrix Humble und Harald Hansen, beide Mitarbeiter Sport und Gesundheitswesen in Weinsheim und Gerolstein, nun den Pfälzer Wald erkundet.

„Wir wollten unbedingt mal eines der größten Klettergebiete Deutschlands kennenlernen“, so Silke Ludes, die bei den Westeifel Werken Freiraummöbel montiert. So kam es, dass die Truppe als Kletterroute die Kumbtverschneidung und den sog. Kumbtfelsen auserkoren hat.
Dort angekommen, waren sie überwältigt. „Die Landschaft und die Felsen waren wunderschön“, betont auch Christian Ballmann. Das Besondere: Die Felsen bestehen aus rotem Sandstein – eine einzigartige Kulisse, die der Pfälzer Wald bietet. Zunächst zu Fuß kamen sie ihrem Ziel, dem Kumbtfelsen schnell näher und konnten während ihrer zweitägigen Reise die Felswand durchsteigen und durch diese abseilen.

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Ein weiteres Highlight ist für alle Beteiligten die Besichtigung des „Teufelstisch“ gewesen. „Das ist das Wahrzeichen des Dahner Felsenlands. Er sieht wirklich aus wie ein Tisch“, so Beatrix Humble. Der „Teufelstisch“ besticht durch seine außergewöhnliche Form und Statik und zieht Kletterer und Wanderer aus aller Welt in seinen Bann.

Genauso die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Westeifel Werke. Sie sind stolz auf ihre Erfolge beim Klettern und froh, ihr Können auch außerhalb der gewohnten Umgebung auszuprobieren. „Wir haben die Herausforderung angenommen und gemeistert“, bestätigt Harald Weber, dass dieser außergewöhnliche Kletterausflug nichts für Ungeübte ist. „Nach über 10 Jahren Erfahrung im Kletterbereich an den Hallenkletterwänden ist dies nun der nächste logische Schritt“, erklärt Harald Hansen, der die Begeisterung der Truppe teilt. Er betont: „Auch das erstmalige Klettern in einem völlig unbekannten Gebiet stellte sich zwar nicht als mühelos dar, jedoch als motivierende Herausforderung.“ Für die Zukunft wollen sie mehr solcher Klettertouren unternehmen und sind schon jetzt auf der Suche nach neuen, höheren und steileren Klettermöglichkeiten.

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